Diese Woche

Bonjour à tous,

Ab Donnerstag den 16.06. Maison Taris macht Urlaub.
Mein Laden bleibt vom 16.06. bis zum 07.07. geschlossen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Axel

 

Hier wie immer die gesammelten Weingeschichten aus dem Maison Taris:

 

Nicht alles Gute kommt von oben…

Grav(es)ierend gut

Les délices de Martine Jamet

Der Rugby-Winzer

So läuft der Hase

 

Ihr Franzose,

Axel Taris

Nachrichten

Roc de Cambes

Die Spur führt nach Hamburg

Was verbindet einen der erfolgreichsten Weinhändler aus Bordeaux mit der Hansestadt? Ganz einfach: Seine Mutter ist ein Hamburger Mädel

Wir folgen den Spuren, die aus Harvestehude ins Bordelais führen und stoßen auf Jan Thienpond, besagten Weinhändler oder wie man in Frankreich sagt „négociant“. Neulich war er zu Gast im Maison Taris, parlierte in fließendem Deutsch und präsentierte besondere Weine, die man nicht überall bekommt.

Jans Familie ist seit 1842 im Weingeschäft – seit über 170 Jahren! In besagtem Jahr gründete Camille Thienpont ein Weinhandelshaus in Belgien. Die „négociantes“ erfüllten und erfüllen einen wichtigen Auftrag: Sie stellen den nötigen Kontakt der lokalen Winzer zu den großen Absatzmärkten her, denn diese sind zu klein, um das selbst zu tun. Früher vinifizierten die Händler auch oft die Ernte eines Winzers, der sich Tanks und Abfüllanlagen nicht leisten konnte. Die Thienponds waren in dem Geschäft so erfolgreich, dass sie schon in den 1920er Jahren selbst Chateaus im Bordelais kauften: Chateau Troplong Mondot in Saint Emilion and Vieux Chateau Certan im Pomerol. Etliche Güter sind dazu gekommen und die Familie hat sich dermaßen verzweigt, dass man heute eine Aula für ein Familienfest bräuchte!

Elf Kardiologen eines Hamburger Krankenhauses mit Herz für Wein (sic!) lauschten, probierten und goutierten, was Jan ins Maison Taris mitgebracht hatte. Highlight war ein besonderer St. Emilion, ein Roc de Cambes 2012 Primeur, direkt aus dem Fass, ohne Sulfite direkt auf die unettiketierte Flasche gezogen. Der Wein breitet sich dicht und mollig im Mund aus, würzig-rauchig und mit Röstaromen neuen Holzes, ein Schatz, der über Jahre hinweg zulegen wird bis er sein ganzes Potenzial erreicht. Schon als Primeur verrät er seine Tiefgründigeit, Geschmeidigkeit und präsente Mineralität. Der Winzer François Mitjavile wurde nicht umsonst vom Feinschmecker Magazin zum Winzer des Jahres 2013 gekührt.

Foto: Die Cave von Château Tertre-Roteboeuf im Besitz von François Mitjavile

Begleitet wurde die Verkostung kulinarisch von Martine Jamet. Sie tauschte die Normandie, aus der sie stammt, aus Liebe gegen die norddeutsche Tiefebene ein und ist das, was man in Frankreich ein „cordon bleu“ nennt; jemand, der einfach unglaublich gut kochen kann. Beispiel: Quiches aux broccoli et tomates, Roulé aux épinards, boursin et saumon fumé, ein Lolli mit Ziegenkäse. Hmm!

Warum buchen Sie nicht auch einmal eines der Seminare im Maison Taris oder verlegen Ihre Firmenfeier in die kleine Weinhandlung in der Frohmestraße 75? Die Spur führt nach Schnelsen.

Neue Öffnungszeiten

Bonjour à tous,

ab dem 03. März haben wir montags immer geschlossen.
Auf Wunsch können Sie aber gern einen persönlichen Termin vereinbaren.

Ansonsten bleiben die Öffnungszeiten unverändert.

Dienstag – Freitag 11:00 – 19:00 Uhr
Samstag 09:00 – 18:00 Uhr

Wir freuen uns aus Ihren Besuch!

Frankreich kommt nach Schnelsen

Axel Taris